Schluss mit dem Mindfuck
Shownotes
In der heutigen Folge reden Jens und Jörg über den wahren Endgegner moderner Führung: die unsichtbare Belastung durch psychische Erkrankungen im Job. Gerade die Leistungsträger zwischen 25 und 40 Jahren stecken in der gefährlichsten Lebensphase für Burnout, Ängste und Co.. Permanenter Zeitdruck, Dauer-Transformationen und der tägliche "Mindfuck" im eigenen Kopf verwandeln den Arbeitsalltag oft in einen gefühlten Überlebenskampf. Dabei ist es selten der echte Säbelzahntiger, der stresst, sondern unsere toxischen Narrative und Sorgen über eine ungewisse Zukunft.
Um Teams erfolgreich aus diesem mentalen Hamsterrad zu holen, liefern die beiden Hosts messerscharfe Taktiken für den Führungsalltag. Schluss mit der ständigen Krisenrhetorik – es braucht positive Zielbilder und einen radikalen Fokus auf das Hier und Jetzt. Mit simplen "Geheimwaffen" wie wöchentlich geteilten "Accomplishments", bewusster Dankbarkeit und dem "Zero Day" – einem 24-stündigen Digital-Detox – bauen junge Führungskräfte eine resiliente Kultur auf, die echte Selbstwirksamkeit schafft und den Notification-Wahnsinn ausschaltet.
Bis zum nächsten Mal, haltet durch und bleibt entspannt! Euer Jens, Jörg und Gustav.
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Transkript anzeigen
00:00:00: Von den acht Komma.
00:00:00: drei Milliarden Menschen, die auf der Welt leben haben eins Komma Drei Milliarden eine offizielle Diagnose einer psychischen Erkrankung.
00:00:09: Das heißt ihr seid in dem beschissesten Alter überhaupt unterwegs wo das Leben am stressigsten ist und ihr am stärksten Gefahr läuft tatsächlich ein einer psychische Erkrankung zu erkranken.
00:00:23: was also heißt für euch Als Führungskraft?
00:00:26: ihr habt eine relativ gute Chance darauf, dass mindestens ein Drittel eurer Mannschaft in unterschiedlichem Ausmaß an einer psychischen Erkrankung leidet.
00:00:34: Die Leute stressen sich weil sie Angst haben um ihre Perspektive, ihre Sicherheit und ihre Kontrolle.
00:00:40: Der Säbelzahn-Tiger ist – leiste ich das nicht?
00:00:43: ist mein Job in Gefahr, damit ist meine Existenz in
00:00:46: Gefahren.
00:00:46: Denkt immer daran, dass auch ihr dazu beitragen könnt, dass euren Leuten im Team die gerade eine schwere Zeit durchlaufen das Leben ein bisschen leichter gemacht wird.
00:01:04: Halli hallo ihr Lieben und herzlich willkommen zu einer weiteren Folge von Stark im Sturm.
00:01:08: hier mit mir im Studio ist wieder mein lieber Co-host Jens und das Thema heute ist ein Heikles.
00:01:20: Denn, ihr werdet überrascht sein von den acht Komma.
00:01:26: drei Milliarden Menschen die auf der Welt leben haben eins Komma Drei Milliarden eine offizielle Diagnose einer psychischen Erkrankung sei es Depression Angstzustände, Multiple Persönlichkeitsstörungen Bipolare Störungen und dergleichen.
00:01:50: das sind die mit Zettel.
00:01:53: Die sind also schon in ärztlicher Behandlung und die haben bereits eine Diagnose.
00:01:59: Wir wissen, dass die Wartezimmer voll sind.
00:02:02: Jeder der heute einen Therapieplatz sucht wartet ewig.
00:02:05: Die sind nicht Teil dieser Statistik.
00:02:08: Und die denen es schlecht geht, die unter den Symptomen leiden aber den Weg zur psychiatrischen Behandlungen noch nicht gefunden haben... ...die sind da auch noch nicht drin!
00:02:21: Was heißt für euch als Führungskraft?
00:02:25: Ihr habt eine relativ gute Chance darauf, dass mindestens ein Drittel eurer Mannschaft in unterschiedlichem Ausmaß an einer psychischen Erkrankung leidet.
00:02:39: So jetzt seid ihr natürlich alles.
00:02:40: keine Psychotherapeuten und Psychiater und das erwartet auch keiner.
00:02:46: Ignorieren kann man es aber auch nicht.
00:02:51: Und wenn man sich die Verteilungen der Über die Altersgruppen muss ich das angucken.
00:02:56: Das ist so ein Zwiebelshape, wenn man sich mal vorstellt in einem Grafen wo das Alter auf der Y-Achse abgetragen ist.
00:03:05: Ja... Das ist ein Ziebelshape und man sieht Ab dem Zeitpunkt, ab dem die Menschen in eine weiterführende Schule gehen fängt es eigentlich an Und die Zwiebel wird ein bisschen enger mit höherem Alter, bisschen Sterberatester auch mit drin.
00:03:20: Aber wir können im Prinzip sagen Es sind diejenigen Ja, die späteren Schüler und die Berufstätigen, die sich dieses Bild teilen.
00:03:29: Also to be precise... Die Alterskohorte zwischen dem Jahr zweiundzwanzig und vierzig genau die wir mit unserem Eilcircle auch ansprechen sind diejenigen mit der stärksten prozentualen Verteidigung was die Diagnose angeht das heißt Ihr seid in dem beschissensten Alter überhaupt unterwegs, wo das Leben am stressigsten ist und ihr am stärksten Gefahr läuft tatsächlich einer psychischen Erkrankung zu erkranken.
00:04:05: Ja sagt man so ne?
00:04:07: Das heißt also ihr seid gefährdet wie in keinem anderen Altersbracket ansonsten im Leben.
00:04:16: Und deswegen ist es auch so wichtig, finde ich dass wir uns daran besinnen und auf diese Altersgehorte von euch ganz besonders wert legen das ihr eben stark im Sturm bleibt.
00:04:30: Deswegen machen wir den ganzen Kram hier aber jetzt back to you!
00:04:33: Genau, deswegen machen wir die ganzen Klamien.
00:04:35: Dieses Stark im Sturm ist ja nicht nur der Lieder selbst sondern auch die eigenen Abteilungen und sagen mal mal die Schutzbefohlenen auch stark in Sturm zu machen.
00:04:45: Und da kann man am beiden Dingen schrauben, dass eine ist die Stärke und das andere ist die Intensität des Stroms.
00:04:54: So!
00:04:55: Denn eine Sache jetzt mal zur Beobachtung für euch selbst Wenn ihr eure Gedanken beobachtet Einfach nunmal das was ihr euch immer so erzählt Das was du auf Autopilot durch euren Kopf läuft Es entweder etwas was gestern passiert ist Zeige ich schon vorbei Aber ihr regt euch hier und jetzt nochmal drüber auf Eigentlich schon durch, aber ihr ladet das Programm sozusagen nochmal hoch.
00:05:26: Der zweite Beschäftigungs... also der zweiten Cluster sind Extrapolationen auf die Zukunft.
00:05:34: Ihr macht euch einen Kopf über das was möglicherweise morgen übermorgen nächste Woche oder sonst irgendwas passieren könnte.
00:05:42: FYI auch noch nicht real.
00:05:44: Real ist dass ihr da wo ihr gerade sitzt und diesen Podcast hört, da sitzt du in dem Podcast hört Und ich gehe mal davon aus, dass ihr gerade nicht beschossen werdet.
00:05:53: Der Säbelzantiger sitzt nicht vor euch, sondern sowas.
00:05:56: also hier und jetzt ist eigentlich alles okay.
00:05:59: Wo ich darauf hinaus will es das ganz viel von dem Stress ist ein Stress den wir uns machen aufgrund dessen was wir uns gegenseitig erzählen.
00:06:08: Das heißt die Stories wie wir auf unsere Aufgabe schauen jeden Tag wie wir unser Unternehmen schauen jeden tag Wie wir auf die Zukunft des Unternehmens schauen und auf die Historie schauen Und wie wir damit umgehen, hatten maßgeblichen Einfluss darauf.
00:06:24: Wie viel Stress wird denn de facto erleben?
00:06:27: So Jens was würdest du schätzen?
00:06:28: Was sind die Top fünf Gründe warum Leute Stress haben?
00:06:33: Nehmen wir mal den normalneuropischen deutschen Arbeitnehmer in dieser sozusagen Altersklasse.
00:06:39: Was würdest ihr sich schätzen, sind die top fünf Ängste die Leute haben?
00:06:44: die top fünf ängste also
00:06:48: belastungsbelastungsthemen ist zeitdruck.
00:06:54: Zeitdruck, so warum ist das
00:06:56: überfordert?
00:06:58: und warum ist zeit druck ein problem?
00:06:59: man könnte ja sagen neuer schaffe ich halt nicht.
00:07:02: Warum ist Zeit Druck ein Problem?
00:07:04: Ja am ende des tages weiß der geübte Hörer die Leute stressen sich weil sie Angst haben um ihre Perspektive, ihre Sicherheit und ihre Kontrolle.
00:07:17: So, wenn ich das jetzt auf diesen Zeitdruck... Ich habe also eine zeitliche Vorgabe vom Chef.
00:07:26: Der Chef ist für mich existenziell.
00:07:28: Das heißt, wenn der Chef mich nicht liebt dann hab' ich unter Umständen ein Problem mit meiner Karriere.
00:07:37: Und es könnte natürlich sein alles Annahmen, alles Narrativ dass ich glaube wenn ich jetzt nicht zeitlich exakt lief war, das der Chef mal mich dann nicht mehr liebt hat.
00:07:48: Ich werde in den nächsten Beförderungen übergangen werden oder eventuell entlassen werden oder sonst was und deswegen macht dieser diese Deadline mir so große Sorge.
00:08:00: Derjenige der sagt Der Chef tut mir gar nichts der wird das verstehen.
00:08:08: ich informiere den frühzeitig dann ist er informiert dann passiert gar nix.
00:08:12: der hat auch kein stress mit diese mit dieser deadline sondern der nimmt die vielleicht sogar als ansporn und sagt.
00:08:17: Boah, wie cool!
00:08:19: Diesmal habe ich für die Aufgabe nur ein Tag Zeit.
00:08:22: Letzte Mal habe ich da für zwei Tage gebraucht.
00:08:25: Mal schauen, wie ich mich selber verbessern kann, dass ich das Ding in einem Tag hinkriege und freut sich sogar über diesen zusätzlichen Zeitdruck.
00:08:35: Es ist einfach eine andere Geschichte, die er oder sie sich erzählt.
00:08:42: Das war das Thema Zeitdrucks.
00:08:45: Du hast ja schon gut gesagt... die Richtung, in denen diese oberflächlichen Beobachtungen gehen, sind meistens existenzielle Ängste.
00:08:55: Also wenn wir hingehen und wir verfolgen jedes einzelne, sagen mal jede einzelne Beobachung oder jedes einzelnen Erlebnis wo er Taffel deadline bei ich habe viel zu tun im engen Zeitraum für Workload das wird zum Problem.
00:09:09: weil also der Säbelzahn Tiger ist leiste Ich dass nicht ist mein Job in Gefahr.
00:09:14: damit ist meine Existenz in Gefahre.
00:09:17: In der Zusammenfassung, wir haben eine Angstrhetorik.
00:09:22: In einer Tief, was im Unternehmen dauerhaft in unterschiedlichen Gewändern kommt.
00:09:29: Wir haben das große Thema heute in Deutschland glaube ich in jedem zweiten Unternehmen mindestens so ist dass eine Art von Transformation, Kosteneinsparungsprogramm, Mitarbeiterreduktionen, Effizienzsteigerungen und Verlagerungen ins Ausland Ein ähnlich gelagertes, irgendeine Transformation oder Sanierungsthema ist im Moment in jedem zweiten Unternehmen irgendwie drinnen.
00:09:50: Wir lesen es in der Presse an einem Stück so.
00:09:52: Das heißt dann sitze ich heute da kündigt ein Unternehmern über die nächsten zwölf, vierundzwanzig, dreißig Monate wollen wir dieses Programm fahren und ab da ist die Saat gesetzt.
00:10:04: Ich mich ja heute jeden Tag frage wann trifft's mich?
00:10:07: Und was mache ich denn?
00:10:07: und was passiert dies und das?
00:10:10: Dieses Thema?
00:10:11: sich Sorgen machen sagt ja schon die weiß hat der Sprache, die sorgen sie nicht da sondern ich mach mir die.
00:10:16: Ja eine jene.
00:10:17: jeder das macht ist der Verstand weil er für das Problem was vorher gesehen wird heute auch noch nicht real keine Lösung hat.
00:10:27: Jeder der seinen eigenen Meinfakt beobachten kann stellt fest dass neunzehnt Prozent der Ängste und der Sorgen die man sich macht so nie eintreten.
00:10:35: Aber da wir ja Vorstellung von Realität in unserem Körper unser Nervensystem kann das nicht unterscheiden.
00:10:41: Ja, also wir fühlen die Angst so als würde sie geschehen.
00:10:45: Genau!
00:10:45: Wegen unseres Narratives.
00:10:48: Also ich glaube das was das erste was total wichtig ist es wirklich sich Gedanken darüber zu machen Was richtig damit an.
00:10:57: wenn ich eine bestimmte Kommunikation sowähle?
00:11:01: Unklar, diffus Aber ich bereite schon mal darauf vor dass möglicherweise morgen irgendwie so irgendwas kommen könnte.
00:11:10: Ich würde sagen is der absolute Horror?
00:11:12: Ja, das ist mit einer der zehn von zehn Stressauslösern.
00:11:17: Weil wir mit Ungewissheiten zu tun haben.
00:11:20: Aber ungewissheit und nicht Unsicherheit.
00:11:22: Das ist ein großer Unterschied.
00:11:24: Ich hatte gestern im Eil-Circle haben wir auch unser Guest Speaker.
00:11:30: Also der Eilcircle ist ja der Circle für ambitious young leaders Und einer der guest speaker war jetzt Gerd Samland und der ist Narrative Coach und Regisseur.
00:11:45: Und er hat was zum Thema Heldenreise erzählt, und hat dann übergeleitet aus der Helden-Reise.
00:11:53: also wie ist eigentlich in allen Kulturen beschrieben, wie welchen Weg der Held so geht und hat das dann übergeleitet in das Thema Self-Leadership.
00:12:06: Und am Ende des Tages was ja so spannend ist es steht und fällt unser Blick aufs Leben mit dem Narrativ der Geschichte die wir uns selbst erzählen.
00:12:21: Das genau das was du sagst und dass das Gute ist.
00:12:24: Wir können jede Geschichte die wir uns bislang erzählt haben, komplett verändern.
00:12:33: Und die Geschichte ,die wir uns erzählen, glaubt unser Verstand und glaubt auch unser Körper nach einer Zeit wenn wir sie konsistent immer wieder auf die gleiche Atemweise erzählen sind also unsere Glaubenssätze zum Beispiel.
00:12:53: Ja, wenn ich irgendwann eine Beobachtung gemacht habe die dann dazu führt dass ich sage Ich bin nicht gut genug Dann ist das eine Geschichte die ich mir erzähle.
00:13:03: und wenn ich mir bei allem diese Geschichte erzähle, ich hab da eine Chance der Chef gibt mir ne Aufgabe.
00:13:10: ich glaube ich Bin nicht gut genug.
00:13:12: Ich sag dem Chef nee im Gottes Willen Die Aufgabe kann ich nie annehmen.
00:13:15: Das krieg ich nicht hin dazu, dass ich diese Chance nicht kriege und dann auch nicht wachsen kann.
00:13:26: Und wie er dann auch selber immer wieder sagen muss ja siehst du das liegt ja daran weil ich bin nicht gut genug und dann bleibe ich weit unter Potenzial.
00:13:35: Ich kann aber natürlich genau hingehen und sagen ich bin verdammt gut!
00:13:40: Ich bin der Beste im Team und natürlich nehme die Aufgabe ist nur eine andere Geschichte erzählt eine andere Handlung Komplett anderes Leben.
00:13:51: Ja, die zweite Beobachtung, die ich darauf aufzubauen, die einen teilen möchte ist die Normalisierung des Stresszustandes.
00:14:01: Also jetzt könnt ihr euch ja selbst mal danach mal durch selbst mal beobachten auch drum herum.
00:14:07: wie viele Menschen kennt ihr?
00:14:10: Die wenn ihr sie fragt, wie es euch geht, die dir eine Leichtigkeit präsentieren und der einer sagt weiß was mein Leben?
00:14:23: Ich hab irgendwie, ich bin im Flow arbeiten ist cool.
00:14:25: Beziehung ist cool Kinder is cool.
00:14:29: Ich komm eigentlich vor Lachen nicht ins Schlaf.
00:14:31: So.
00:14:32: Ich denke mal es ist okay zu behaupten dass das wenige sind die einem das so erzählen.
00:14:39: Jetzt gehen wir einmal in eine typische Gehaltserhöhungsverhandlung.
00:14:44: Ja ja.
00:14:44: Das ist
00:14:45: die Story mit der wir Gehalterhöhungen verhandeln.
00:14:47: Wir gehen hin und sagen hey Super Job, ich bin total im Floh macht total viel Bock.
00:14:52: Ich komme total gerne hierhin gibt mal mehr Geld sondern wir haben aus dem Leitende Tugen gemacht und erzählen so eine Schmerzensgeldritorik.
00:14:58: aber ich habe überstodend ich hab Stress ich leiste für drei und ist sowieso schon soviel.
00:15:02: gibt mir mehr Geld wenn wir Anerkennung bekommen.
00:15:07: also der Narrativ was wird sich zuhause erzählt?
00:15:10: Wenn die Ernährerin der Ernährer nach Hause kommt oder beide hingehen.
00:15:14: sie rechtfertigen vor ihren Kindern ihren Anspruch auf Ruhe dass die Kinder noch mal dankbar sein sollten für all das, weil die Eltern ja so hart arbeiten.
00:15:23: Wir sagen hart arbeiten!
00:15:25: Ja?
00:15:25: So... Weil sie sich dem Stress aussetzen, diesen Schwierigkeiten jeden Tag ihre Frau stehen, ihren Mann stehen.
00:15:32: also wir haben einen Narrativ wo wir sagen wenn es einfach und easy und stressfrei wäre dann haben wir irgendwie nicht genug gelitten für all this.
00:15:42: Dann haben wir ein Wertigkeitsthema.
00:15:45: Das kommt auch noch dazu.
00:15:46: Wir sind in so guter Gesellschaft von gestressten Menschen, dass wir akzeptieren das das ein normaler Zustand ist.
00:15:53: Also ein normales Zustand mit einem Adrenalinspiegel im Rundzulaufen wie ein Gampfbelode im Einsatz.
00:16:02: Oh!
00:16:03: Wenn man das jetzt wahr nimmt und zu Beginn des Podcasts feststellt im Team sind ein Viertel bis ein Drittel meiner Leute haben tatsächlich eine Diagnose.
00:16:15: oder wenn sie überhaupt Zugang hätten zu einem Arzt, hätten Sie eine Diagnose.
00:16:21: und ich bin jetzt zwar kein Therapeut aber Ich gehe hin und sage okay.
00:16:26: Ich muss einen Umfeld schaffen dass diese Leute sich weniger Sorgen machen um das was in der Zukunft liegt also sprich anxiety Angst und gleichzeitig sich auch weniger dafür verurteilen, was in der Vergangenheit war.
00:16:43: Depression!
00:16:46: Was für eine Geschichte?
00:16:49: Was für ein Narrativ muss ich dann für mein Team aufbauen damit diese Menschen die einen Hang dazu haben zurück zu gucken und sich dafür zu verurteilen, was in der Vergangenheit war.
00:17:04: Und die Menschen, die einen Hang dazu haben, sich Sorgen zu machen, was kommen könnte, ich sage mal bei sich sind und im Hier-und Jetzt sind und sich wertschätzen, sich persönlich selber wertschetzen und sich etwas selber zutrauen.
00:17:22: Darf ich zwei Reflexionen dazu?
00:17:24: Das erste wäre mich... Machen wir mal, welche Bilder hat man im Kopf?
00:17:29: Ich gebe jetzt zwei Alternativen.
00:17:31: Das eine Bild ist gegen Krieg.
00:17:34: Was hast du in dem Bild im Kopf?
00:17:36: und Panzer?
00:17:40: Für Frieden!
00:17:43: Dann hast du eine friedliche Szenerie im Kopf.
00:17:46: Das heißt das was du ganz oft erlebst in Unternehmen, dass was wir nicht wollen... Sense of urgency.
00:17:51: Wir wollen nicht weiter Verluste machen, wir wollen nicht weiterhin die Krise rücken.
00:17:55: Ich kreiere diese Bilder von Krise immer tiefer.
00:18:01: Also das erste ist hinzugehen anzufangen, die positiven Geschichten zu erzählen.
00:18:07: Das was wir wollen und nicht dich was wir nicht wollen.
00:18:09: Ein solcher Nummer macht in eurer Abteilung eure Laudatio zur nächsten Weihnachtsfeier.
00:18:16: Schreibt ihr heute auf.
00:18:17: Nächste Weihnachts feier ist.
00:18:19: wollt ihr euch das erzählen?
00:18:20: Macht das zu irgendeinem Zeitpunkt am Anfang des Jahres.
00:18:22: nicht nur ein Budget, sondern malt hier das kreiert.
00:18:27: Ein Zielbild, ein Zielfoto in dem sich die Leute emotional investieren können und sagen können oh ja da habe ich Bock drauf!
00:18:36: Ich will dass das so ist, dass die alle das warum geklärt haben.
00:18:40: also das ändert schon mal das grundlegende Bild.
00:18:44: Nächstes
00:18:45: Thema ist Accomplishments.
00:18:47: Ja, dass ihr tatsächlich hingeht und den Leuten sagt pass auf.
00:18:53: Wir sind ja Kopfarbeiter und wir wissen gar nicht was wir alles abarbeiten die Woche über.
00:19:00: ich möchte von euch das ihr jetzt einfach in eine Slack-Gruppe oder eine Teamgruppe einfach mal rein haut was ihr die Woche so überledigt Und dann gehst du hin und machst jeden Freitag als Sign off fürs Wochenende nichts anderes als dreißig Minuten lang durch diesen Ordner durchzugehen und zu sagen, guck mal was wir wieder alles geschafft haben.
00:19:21: Guck mal was fertig geworden ist!
00:19:23: Wow super klasse!
00:19:25: Und die Leute sehen dann tatsächlich was sie mit ihrer eigenen Händearbeit sozusagen geschafft haben und gehen mit der Zuversicht ins Wochenende das die Herausforderung der nächsten Woche auch irgendwie wieder gewuppt werden können.
00:19:41: Und dadurch entsteht ein Selbstvertrauen und auch ein selbstbewusstsein für das, was möglich ist im Team und für alle die die Anxiety geferdet sind.
00:19:54: sozusagen sinkt dadurch natürlich die Sorge vor der Zukunft weil stattdessen dass das Thema Zuvertrauen in die Zukunft immer wieder ein Stückchen wachsen kann.
00:20:09: Das ist super.
00:20:10: Jetzt ergänze ich das noch um zwei Sachen, was eines ist Accomplishment?
00:20:15: Dann könnte man auch mal sagen jede Woche drei Dinge die einfach geil waren.
00:20:19: Also nicht von was man schafft, sondern was einfach geil war!
00:20:22: Wenn zehn Leute im Team... also wenn bei zehn Leuten im Team jeder einzelne am Ende der Woche drei Dinge in so einem Teams Chat schreibt, dann liest jeder dreißig Dinge die geil waren diese Woche.
00:20:33: Etwas, was man sich von nie teilen würde.
00:20:36: Und das zahlt ein in das Thema Dankbarkeit, Gratitude der wichtigste allein stehende Faktor für Glück und erfülltes Leben ja?
00:20:49: Und für so einen Team Spirit extrem wichtig.
00:20:52: Ich habe noch zwei Bombungs.
00:20:54: Ein Bombung ist... ich hoffe dass ihr das kriegt!
00:21:01: Wenn wir schon mal uns einig darüber sind, dass die einzige Realität ist hier und jetzt.
00:21:06: Alles was bis gerade war es vorbei und alles was gleich sein könnte, das ist ein Potenzial aber noch nicht da.
00:21:11: Wenn ihr das schonmal annehmt dann wird dazu, dass ihr nie mehr machen könnt!
00:21:19: Niemals mehr machen können!
00:21:21: Eid das Weste im Hier-und-Jetzt mit den Mitteln, die ihr habt.
00:21:27: Bei allem Kopfmachen wird es nie mehr möglich sein, als das was ihr im Hier und Jetzt machen könnt mit den Mitteln die ihr habt.
00:21:36: Nicht bräuchte gerne hätte sonst etwas.
00:21:38: ihr werdet nie mehr machen können!
00:21:40: Und wenn man das ins Programm nimmt und sagt ok was steht dem hier und jetzt an?
00:21:45: Was ist das Beste was ich hier und jetz machen kann?
00:21:47: mit den mitteln die ich habe bringt euch das in eine unfassbare Selbstwirksamkeit.
00:21:53: Das is ein Bombo für's Doing.
00:21:56: Das andere ist vielleicht die ein oder anderen, die mich mal folgen auf LinkedIn.
00:22:00: Die sehen dass ich jetzt gerade so eine Initiative laufen habe mit dem Doktor Hobbert und der Diana Vlokam.
00:22:08: das ist der Zero Day.
00:22:09: also wir nehmen uns für den Midsommersammelwolle Leute ein, die Midsommer einfach mal vierundzwanzig Stunden alles digitale auslassen.
00:22:19: Und Denkfried Hobbert, das ist er der EdnoDoc.
00:22:23: Also das ist ein sehr erfahrener professioneller Mediziner, der sich quasi die Weltmedizin zu eigen gemacht hat und der diese ganzen Dinge entsprechend misst und beobachten kann.
00:22:36: Leute ihr habt keine Ahnung davon!
00:22:39: Keine Vorstellung!
00:22:40: Das kriegt ja erst bei so einem Detox, bei so einen Kohl-Turkey mal mit Wie viel eurer Sorgen mit euch gar nicht zu tun haben, weil hunderttausend Meldungen von ping-ping-ping die aus dem Handy kommen.
00:22:51: Euch diese Sorgen in die Birne hemmern!
00:22:54: Die sind nicht mal eure, die gehören nicht mal euch.
00:22:58: Ja wo ich nur sagen kann das ist eine ganz achtsame Zeit.
00:23:02: ihr wollt auch gerade mit der weiteren Entwicklung der KI ein riesen Thema.
00:23:06: Das wird entscheidend sein dass die Leute vor der Maschine wach sind Und mit klarer Absicht und klarem Geist handeln, nicht wie ein Korknimmwasser durch die Gegend geschubst werden von dem was die Algorithmen euch in eure Birne ballern.
00:23:22: Also das kann ich nur sagen es gibt ganz viele Sachen die sind gar nicht monokausal mit dem was in der Firma passiert und an konkreten Events.
00:23:29: all diese Dinge die passieren werden in einem Kontext interpretiert.
00:23:32: wenn ich also vorher zwanzig Nachrichten gehört da vor zehn Massenentlassungen in den nachtzig Unternehmen irgendwo dann trifft eine Nachricht im eigenen Unternehmen anders auf mich, als wenn ich den Nährboden nicht habe.
00:23:45: Und auch wirklich hinzugehen Leute, achtet da drauf was also die Hygiene zu schaffen, auch im Arbeitsleben zu sagen hier das dann machen wir auch mal Pause.
00:23:57: Auch so ein Thema Diensthändi-Privathändie zu sagen Leute tut euch selber den Gefallen Wenn wir hier arbeiten machen wir den Dienstkram.
00:24:04: es geht ja nicht um Notfälle.
00:24:06: aber dass der Traffic von was gerade die WhatsApp macht, was grade Insta macht.
00:24:11: Was grade Facebook macht?
00:24:12: Was grade dies und das macht... dass auch der aus dem System raus ist.
00:24:16: Dass der Impact riesig ist!
00:24:18: Und macht mit beim Zero Day.
00:24:20: Okay, macht mit Beim Zero Day und als Führungskräfte denkt immer daran, dass ihr dazu beitragen könnt, dass euren Leuten im Team, die gerade eine schwere Zeit durchlaufen, das Leben ein bisschen leichter gemacht wird.
00:24:36: In dem Sinne, herzlichen Dank fürs Zuhören.
00:24:38: Wir sehen uns in der nächsten Folge.
00:24:39: macht es gut bleibt stark im Sturm
00:24:43: und wenn irgendeiner von euch eine super Story im eigenen Unternehmen erlebt wird ihr herzlich willkommen die uns zuzusenden mit unseren Kontakt zu treten.
00:24:52: und vielleicht machen wir man der Episode gemeinsam weil ich glaube paar erfolgreiche Kriegsgeschichten freuen uns natürlich sehr darüber die mit euch zu teilen weil ich Glaube dass die auch jeden anderen Hörer sehr ermutigt auch immer jeden einzelnen Säbelzantiger nacheinander zu zähmen, so dass sich Stück für Stück immer weniger werden.
00:25:12: Und wenn es euch gefallen hat dann bitte kommentiert, liked, teilt und verbreitet den Stark im Sturm Podcast in eurer Community!
00:25:20: Denn so helfen wir uns gegenseitig dabei in ungewissen Zeiten stark im Sturm zu stehen.
00:25:26: Bis zum nächsten Mal, macht's gut, euer Jens und...
00:25:30: Yoko
00:25:31: aru vidachi.
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