Wie man dem Arschloch-Chef die Macht entzieht.
Shownotes
In dieser Folge reden Jens und Jörg über die enormen emotionalen und professionellen Herausforderungen, mit denen Mitarbeitende konfrontiert werden, wenn sie einem toxischen Vorgesetzten – dem sogenannten „persönlichen Arschloch“ – ausgesetzt sind.
Jens Alsleben teilt dabei ein eindrückliches Praxisbeispiel eines Klienten, dessen Chef vor Kunden durch massives Overpromising glänzt und die Verantwortung für die unhaltbare Lieferung komplett auf sein Team abwälzt. Dieses hoch manipulative Verhalten und der damit einhergehende Vertrauensbruch führen bei Betroffenen oft zu beruflicher Ohnmacht, Dauerstress und starken Angstzuständen.
Die Episode beleuchtet praxisnahe Konzepte, um sich aus dieser reaktiven Opferrolle zu befreien und wieder handlungsfähig zu werden. Jörg und Jens analysieren, warum die Definition eines „Arschlochs“ stets eine eigene Bewertung ist, die getriggert wird, wenn fundamentale persönliche Werte verletzt werden. Ein wesentliches Werkzeug zur Bewältigung ist der Perspektivenwechsel hin zum „souveränen Über-Ich“. Dieser mentale Ansatz hilft dabei, emotionale Attacken aus einer Distanz zu betrachten, eigene Handlungsmöglichkeiten wieder klar zu erkennen und die Situation deutlich gelassener auszufüllen.
Darüber hinaus geben die beiden tiefe Einblicke in die psychologische Beziehungsdynamik solcher Konflikte. Es wird besprochen, wie Betroffene lernen können, dem Gegenüber bewusst die Macht zu entziehen, indem sie die innere Konzeption des Chefs von einer Bedrohung zu einem bedauernswerten „armen Würstchen“ oder schlichtweg einem Inkompetenten verändern. Solche strategischen Umbewertungen ermöglichen es, emotionale Trigger zu kontrollieren, sich wirksam abzugrenzen und kompromisslos Augenhöhe einzufordern. Ein weiterer essenzieller Kern der Folge ist das Erreichen der ultimativen „inneren Freiheit“.
Wer versteht, dass toxische Personen oft nur jene schikanieren, die durch ihr Selbstbild dazu einladen, kann diesen Teufelskreis durchbrechen. Durch klare Entscheidungen, das Aufzeigen von Grenzen und eine veränderte innere Haltung werden Hörer ermutigt, sich niemals völlig ausgeliefert zu fühlen und langfristig stark im Sturm zu bleiben.
Bis zum nächsten Mal, haltet durch und bleibt entspannt! Euer Jens, Jörg und Gustav.
Buche jetzt einen unverbindlichen ersten Coaching-Termin mit Jörg oder Jens
- Sprich mit Jörg Weidenfeld: Termin bei Jörg buchen
- Sprich mit Jens Alsleben: Termin bei Jens buchen
Verbinde dich mit uns:
- Folge Jens auf LinkedIn: Jens Alsleben - Stark im Sturm
- Folge Jörg auf LinkedIn: Jörg Weidenfeld
- Entdecke Jens' täglichen Säbelzahntiger Blog: Stark im Sturm Blog
- Mehr Infos auf Jens' Webseite: www.starkimsturm.com
Transkript anzeigen
00:00:00: Jeder Mensch, der länger als drei Tage auf der Welt ist kennt Arschloch.
00:00:03: Klassisches Arsch-Lochverhalten hoch manipulativ.
00:00:05: Also ist das Arsch loch erstmal in erster Linie unsere Wahrnehmung von der Person Erstmal
00:00:10: zu erkennen.
00:00:10: was macht den Chef im Moment zum Arsch Loch?
00:00:12: Es kann nur jemand ein Arsch Loch sein dem ich dir Erlaubnis dazu gebe einen ArschLoch
00:00:17: zu sein.
00:00:17: Ich entziehe dir das Recht mein ArschLoch
00:00:21: zu sein.
00:00:21: Es hat immer was damit zu tun, also noch ein Deal zwischen mir und mir.
00:00:25: Zu überlegen, was ich erlaube, was andere Leute mit
00:00:27: mir machen dürfen.
00:00:28: Ihr gebt dem Arschloch die Macht, Arsch loch zu sein!
00:00:32: Und ihr habt die Macht...dem Arsch Lochen die Macht wiederzuentziehen.
00:00:44: Ja, ein herzliches Moin, herzlich willkommen zur nächsten Folge von Stark im Sturm wie immer mit mir am Mikrofon der Liebe Jörg.
00:00:52: Moin Jörgg!
00:00:53: Moin ihr Lieben Heinz.
00:00:56: Hi, grüße dich!
00:00:57: Heute haben wir mal wieder ein aktuelles Thema sozusagen auch aus unserem umwelbaren Arbeitsumfeld und zwar hatte ich mit Entsetzen vor einiger Zeit nicht schon länger zurück vernommen wie ein Chef mit einer meiner Kunden umgegangen ist und zwar klassisches Arschlochverhalten hoch manipulativ extremen Druck gemacht unter Androhung von Konsequenzen, bestimmte Dinge machen zu müssen ohne sich da weiterzuerklären.
00:01:34: Erratisches Führungsverhalten nicht festgenagelt werden können auf Aussagen die in der Vergangenheit gemacht wurden.
00:01:42: Grundsätzlich ist verschieben der Verantwortung auf meinen Klienten und Niedermachen und Androhhung von wenn er auf seinem Standpunkt hart und absolutes Klein machen.
00:01:57: Und ich habe dann mit der Person eben längere Zeit darüber versucht, auch zu arbeiten wie man in dieser Situation seinen Selbstwert erhalten kann was alles andere als einfach war.
00:02:11: Kennst du solche Situation?
00:02:13: Also einmal jeder Mensch der länger drei Tage auf der Welt ist kennt Arschlöcher Und die Situation in der Form, aber auch in vielen anderen gelagerten Formen.
00:02:28: Lass uns mal das Arschloch definieren an dieser Stelle.
00:02:31: also was ist denn... ...Arschlochen ist ja eine Person, die von uns als solche wahrgenommen wird.
00:02:37: Ja!
00:02:37: Sich ununterstellen dass denen den wir als Arschlauch wahrnehmen es gibt andere Menschen, die das nicht so tun.
00:02:42: So ist es?
00:02:43: Also ist das Arschtoch erstmal in erster Linie unsere Wahrnehmung von der Person.
00:02:47: Das ist unser Arsch Loch
00:02:49: Das ist unser Arschloch, unser ganz persönliches.
00:02:53: Genau und der ist für uns Arsch-Loch weil diese Personen Dinge triggern in uns Reaktionen, in uns Triggern wo scheinbar keine wir sagen nicht mehr die Wahl haben uns zu überlegen wie wir denn nun darüber denken sondern die regen uns halt direkt auf.
00:03:11: vor allen Dingen verletzten fundamental unsere Werte.
00:03:15: Ja und vielleicht kann man auch sagen, es gibt natürlich auch Arschlochkategorien.
00:03:20: Und es gibt auch Arschlöcher die verletzen nicht nur meine Werte sondern gesellschaftliche Werte, die das friedliche umgehen miteinander und zusammenleben sichern.
00:03:35: Ja so
00:03:37: aber in dem David ja über den den Umgang damit sprechen kannst du mal kurz noch zwei drei Sätze dazu sagen wie denn deine Kundinnen damit umgegangen ist.
00:03:46: Also was war denn Ihre erstreaktion auf den, was für Reaktionen hatte Sie?
00:03:51: Auf dieses Arschloch!
00:03:52: Was war Ihre Not, Ihre Reaktion darauf mit welcher Sorge sie zu dir gekommen?
00:03:58: Also er war keine Sie es war ein Er in dem Falle.
00:04:04: Er ist darauf wie folgt angesprungen dass er total verunsichert.
00:04:12: Er war nicht mal Herr seiner Sinne, hat das auch körperlich gemerkt.
00:04:16: Also Schlaf hat sich deutlich verschlechtert und er war nervöser.
00:04:21: Er hatte Angstzustände gekriegt.
00:04:23: wenn er wusste er musste ich mit seinem Chef wieder auseinandersetzen.
00:04:26: es ging dann soweit dass bei Dienstreisen beim gemeinsamen Dienst reisen wir darüber gesprochen haben wie er sich da verhalten kann um nichts seine Kontinent zu verlieren und irgendwas zu tun, was er hinterher bereut.
00:04:45: Das heißt er war in einem ständigen Dauerstresszustand ohne die Fähigkeit selber noch in der Situation das für sich zu reflektieren.
00:04:57: Das heisst er hat eigentlich nur noch reagiert.
00:05:00: Kannst du ein Beispiel nennen?
00:05:01: Dass so eine typische Situation ist, die den tierischen Angelpix hätte
00:05:06: Naja zum Beispiel, dass es bestimmte Situationen gab wo vor dem Kunden der Chef Sachen behauptet hat.
00:05:18: Die einfach nicht stimmen und hatte auch also klassisches Overpromise und Under Delivery wurde dann auf meinen Klienten verschoben.
00:05:32: Und das kennst ja selber auch du sitzt beim Kunden Dein Chef sagt was, wo du genau weißt.
00:05:39: das können wir auf keinen Fall halten.
00:05:42: Du würdest das weil es dein Kunde ist normalerweise niemals sagen.
00:05:47: jetzt steht aber das Wort des Chefs im Raum du kannst ihn vor dem Kunden nicht... Maßregeln zurückhalten und du sitzt da und weiß jetzt muss ich die Scheiße wieder aufsammeln.
00:06:01: Und habe meine Glaubwürdigkeit beim Kunden dadurch verspielt, bist in dieser Zwickmühle.
00:06:07: was mache
00:06:10: ich jetzt?
00:06:12: Was war dein Rat oder was ist denn die Strategie die ihr erarbeitet habt mit so etwas umzugehen nach vornhin?
00:06:20: Also was ich immer versuche bei meinen Klienten erstmal nachzuhören, ob sie für sich in der zukünftigen Zusammenarbeit ein Ziel haben.
00:06:36: Also es geht ja immer darum – wir nehmen mal dieses Kundenbeispiel.
00:06:40: Jetzt ist dieser Sachverhalt passiert.
00:06:42: Das kann ich nicht ändern und das liegt nicht innerhalb meiner Kontrolle.
00:06:47: Die Frage ist was ist mir denn jetzt tatsächlich zukünftig wichtig?
00:06:52: Und wie kann ich sicherstellen, dass sich wieder in meinem Einflussbereich sozusagen auch mit der Art und Weise, wie ich eben Beziehungsarbeit mit meinen Kundenpflege weiter die Oberhand gewinnen kann?
00:07:06: Wie stark muss ich mich auch dem Chef gegenüber mal klar positionieren und abgrenzen.
00:07:13: Wie stark muß ich dann unter Umständen auch für mich Dinge einfordern?
00:07:19: Und wie kann ich auch in der scheinbaren Situation oder Machtlosigkeit trotzdem wieder spüren, dass auch ich einen Einfluss habe und das auch ich eben Möglichkeiten habe dem Chef wiederum Einhalt zu gebieten.
00:07:42: Ich möchte den Vorgang noch mal ganz kurz um deinen Kunden richtig zu verstehen.
00:07:49: Der Chef weiß, der legt quasi einen Brand in dem er mehr verspricht als erhalten kann und die Delivery hat seinen Kunde dann danach an der Backe.
00:08:02: Aber wohin ist jetzt erstmal eine Feststellung?
00:08:04: Die ist in sich erst einmal wertneutral.
00:08:07: Jetzt löst das aber Stress aus!
00:08:10: Dein Kunde bewertet diese Situation als gefährlich.
00:08:13: Ja, weil er zum Beispiel einen Wert hat Ehrlichkeit hoch.
00:08:18: Zum Beispiel sagt
00:08:19: er jetzt hoch.
00:08:20: Aber es ist ja nicht derjenige der lügt also er geht quasi hin und oft.
00:08:24: Chef lübt aber weil wir die gleiche Firma repräsentieren.
00:08:28: wie so fremd Schämen gibt gibts fremde Lügen.
00:08:32: Er fühlt sich quasi indem er in dem Meeting dieses Boot sind?
00:08:37: Und loyal zu dem Chef ist, fühlt er sich wie illojal oder verletzt quasi den Wert unehrlich zu sein.
00:08:43: Einfach dadurch dass die Meeting sich nicht ehrlich machen
00:08:46: kann.
00:08:47: Genau
00:08:49: So
00:08:51: Exakt so ist es und Wenn du eine entsprechend hohe Verantwortlichkeit hast und wenn du einen gewissen Codex hast.
00:08:59: Und wenn es dir wichtig ist, dass du deinen Kunden auch zufrieden stellst dann spürst du aus unmittelbar die mögliche negative Auswirkungen auf die Kundenbeziehung.
00:09:14: So jetzt kommt noch was dazu.
00:09:15: Man könnte ja auch hingehen anstatt sagen der Chef ist ein Arsch Könnte man sagen das einfach nur inkompetent War?
00:09:22: keine
00:09:22: Ahnung Ja.
00:09:24: Das, was den ja zum Arsch macht ist der mutmaßliche Vorsatz... Also das um den Vollbesitz einer geistigen Kräfte zu tun?
00:09:35: Ja!
00:09:36: Also im Vollbesit seiner Geistigen Kräfte geht er hin und verspricht gegenüber dem Kunden etwas von dem er dann mutmaesslich weiß dass es nicht haltbar ist.
00:09:45: Und der Arschlochmove war dann nach dem Gespräch den Chef damit zu konfrontieren und er gesagt hat, das ist mir scheißegal sie zu wie du's hinkriegst.
00:09:56: So, was macht den denn zum Arschloch und nicht zu einem ambitionierten Chef?
00:10:00: Was wird man bewusst?
00:10:01: so ein bisschen...
00:10:02: ...was macht
00:10:03: den zum Arschloch.
00:10:04: Ihr könnt ja einfach sagen ich das ist jetzt bisschen rauf formuliert aber er traut deinen Kunden halt extrem viel zu über sich hinauszuwachsen der traut ihn zu auch das Unmögliche zu liefern.
00:10:16: Was macht dem zum Arshloch?
00:10:18: Dass das Interesse was meine Person angeht und dass das Bewusste einkalkulieren dass ich persönlich auch Schaden nehmen könnte.
00:10:30: Dadurch, dass er das tut was er tut.
00:10:32: Er hat sich also nicht als Chef im Sinne von die Schuld ist mein, das Lob ist dein, er hat sich nicht schützend vor mich gestellt sondern er hat mich tatsächlich ausgeliefert und mir gleichzeitig aber nicht die Möglichkeit gegeben überhaupt diesen Prozess zu steuern.
00:10:55: ihm ist mein Schicksal letztendlich egal.
00:10:57: Das hat auch hinterher meiner Kunden klar gesagt, indem er gesagt hat okay ja es mir scheiß egal sie zu wie du das hinkriegst.
00:11:09: Also wenn wir geht es um dieses Thema dass das Arschloch ist ja unser persönliches Arsch loch.
00:11:15: Es ist zu sehen Dass wir diese starke intensive emotionale Reaktion haben weil wir auch ein gewisses ausgeliefert sein.
00:11:25: Da latscht jemand über unsere Grenzen und uns fragen.
00:11:29: Und wir fühlen uns ohnmächtig, dahin diese Grenzen zu warnen.
00:11:34: Weil wo wir sie wahren können, würden wir die Grenze ziehen fertig und kämen nie in
00:11:40: das
00:11:41: Arschlochproblem!
00:11:44: Und da ist natürlich in der Arbeit mit meinem Klienten erstmal wichtig das zu erkennen.
00:11:47: Also erst mal zu erkennen, das ist mein persönliches Arschloch.
00:11:51: Erstmal zu erkennen was macht denn den Chef in dem Moment zum Arsch loch?
00:11:55: Nämlich eben der Verrat tatsächlich und des fehlende Interesse mich zu beschützen also die klassische Verletzung der Erwartungshaltung an einer gelingenden Beziehung.
00:12:11: Ein klarer Vertrauensbruch, ne?
00:12:14: Das habe ich auch noch ausmichtiger gesagt.
00:12:17: was beziehungen geht es ist eine Beziehungen weil meine nächste Frage wäre gewesen Ist ja Chef bekannt dafür mit jedem so umzugehen oder geht er speziell mit deinem dünnten Sohn?
00:12:26: oder besonders
00:12:27: Ja genau das ist natürlich eine wichtige Erkenntnis Auch damit mein Kunde verstanden, verstehen konnte was er bei seinem Chef lassen kann und was er sich für Schuhe selber anziehen muss sozusagen.
00:12:43: Und dadurch dass das ein bekanntes Verhaltenspattern des Chefs war auch gegenüber anderen, konnte meinen Kunde ein Stück weit von sich abstrahieren und hat erkannt Das ist das Problem des Chef's Was erst mal grundsätzlich dazu führt, dass die Sache der Sachverhalt nicht okay war.
00:13:03: Aber das er selber jetzt erstmal nicht in die Schuld oder in die Rechtfertigung gehen musste was ihnen selber angeht und damit dann bewusst da sozusagen sich Gedanken machen konnte wie gehe ich jetzt zukünftig mit dieser Thematik um die mit mir eigentlich nichts zu tun hat?
00:13:28: In einer Beziehung sind ja immer vier Kräfte miteinander in Beziehungen.
00:13:32: Es ist meine Konzeption von mir, meine Konzeption von dir mit deiner Konzeptions von dir und deiner Konstruktion von mir.
00:13:43: Ja?
00:13:43: So diese vier Krächte sind hier immer drin!
00:13:46: Wenn ich jetzt einfach mal sage... Ich bin ja auch in der Lage, meine Konstektion von dem Chef zu ändern und von mir zu ändern in der Situation.
00:13:56: Weil das ändert die komplette Beziehungsdynamik, also es kann nur jemand ein Arschloch sein, dem ich die Erlaubnis dazu gebe einen Arsch loch zu sein.
00:14:06: Also damit er meinen Arsch noch werden kann braucht er meine Erlaubnisse.
00:14:09: Das kann keiner über mein Kopf hinweg machen.
00:14:14: Und jetzt gehen wir nochmal kurz in dieses Beispiel so, ich glaube für jeden so greifbar ist.
00:14:20: Welche Konzeption hat denn dein Dein Klient erst mal von sich in dieser Beziehung.
00:14:30: Die Konzeption ist erstmal die des abhängig Beschäftigten
00:14:36: Genau, genau
00:14:39: und Abhängig beschäftigt mit einem eingeschränkten Mandat als sein Chef.
00:14:48: Das damit geht es ja schonmal los.
00:14:50: da ist ja keine Augenhöhe gewesen.
00:14:55: Ja und diese Augenhöhen konnte mein Klient sich dadurch innerlich erarbeiten, dass er seinen Chef mit seinem Verhaltenspattern aus einer Distanz heraus anders beobachten konnte und eben feststellen konnte das sein Chef nicht anders konnte aufgrund seiner seines Selbstbildes sozusagen.
00:15:23: Und dass es eben grundsätzlich erstmal nichts damit zu tun hat diese Beziehung zu meinem Klienten niedermachen, zerstören negativ beeinträchtigen zu wollen.
00:15:38: Macht das Sinn?
00:15:40: Klar macht das Sinn wenn ich jetzt an den Schritt denke.
00:15:44: es geht mir um den Hörer der gerade, wenn das Thema Arschloch kommt hat jeder Hörerin und jeder Höhrer ein Mensch in Kopf und bleiben würde.
00:15:53: mein persönliches Arsch-Loch ist die.
00:15:57: Was dieses Beispiel gezeigt, dass es wunderbar zeigt ist.
00:16:02: Es ist meine Bewertung der Person und dieser Arschlochfaktor kommt aus einer Kombination von Werte werden verletzt aber auch einen großen.
00:16:10: Ich bin dem ausgeliefert.
00:16:13: also das ist wie eine Form von Attacke.
00:16:17: ich bin dem Ausgeliefert Meine Werte Werden Verletz'.
00:16:20: ich stehe jetzt vor den Kunden da wieder jenige der sein Versprechen nicht halten kann.
00:16:24: Und der Chef hat mir gegenüber auch ganz klar gezeigt dass meine Meinung nicht wichtig ist, also im Sinne von Selbstwert-Wertschätzung ganz schlimm.
00:16:33: Meine Meinung ist nicht wichtig.
00:16:34: Mir ist auch nicht wichtig.
00:16:35: die Harmonie mit dir ist mir auch nicht wichtig.
00:16:38: du bist für mich nicht mehr als ein Werkzeug und dies und das und subtilierbar da drin.
00:16:43: krieg das hin wenn es nicht kriegt, such ich mir den anders.
00:16:46: Also auch eine Bedrohung drinnen.
00:16:50: Wenn es mir gelingen würde dem Chef und sein Handlungsmotiv Anders zu sehen und wenn es mir gelingen würde diese Beziehung auch für mich für optional zu halten.
00:17:06: Also ich hab mich viel zu lieb, um mich mit so einem typen aus einer zu setzen.
00:17:15: oder was für ein armes würstchen ist so poltern muss mit an das.
00:17:24: also dass der sich nicht Anders, dass er sich sonst nicht richtig als Chef fühlt wenn er nicht hingeht.
00:17:28: unregelmäßig Leute.
00:17:29: also was für ein armes Würstchen.
00:17:31: Also auch da eine Konzeptionsveränderung mit dem persönlichen Arschloch zu arbeiten muss.
00:17:37: die persönliche Arschlos gibt ja Bewegungsrichtungen in Richtung von Arsch loch in armes würstchen dann haben wir einen Mitleid von von Arschloch.
00:17:46: in Inkompetenz ist meistens so das kaum weise großartige Menschen finden Die macht Spielchen als Instrument nutzen Genau.
00:17:56: Charlie Chaplin hat, glaube ich mal gesagt für alles was man noch viel bewegen braucht.
00:18:00: also macht braucht man nur um Dinge zu tun die eigentlich nicht die ein schädlich sind.
00:18:05: Für alles Bute reicht Liebe.
00:18:07: Ja so ist ja auch so ein Thema wenn eine reiche Persönlichkeit in diesem Jahr nicht nötig.
00:18:15: Das
00:18:15: ist übrigens auch immer eine Positionierungsfrage.
00:18:20: Also Positionen wechseln und ich sage dann auch immer okay Jetzt stell dir mal vor, du wärst dein Souveränes über ich.
00:18:29: Was überall erhaben ist und Du hättest diese Situation beobachtet.
00:18:34: was würde Dein Souveränes Ich Dir raten in dieser Situation?
00:18:40: Damit die Leute auch einfach verstehen dass Souverähne ich ist in ihnen das heißt es gibt.
00:18:48: sie sind in der Lage sich selber hinein zu versetzen in eine Situation, wo sie emotional sich nicht getriggert haben.
00:19:02: Und dann auch zu verstehen was für Handlungsoptionen haben Sie denn tatsächlich?
00:19:08: In einer Situation wo sie glauben keine zu haben?
00:19:13: also das oft auszuweiten erstmal zu verstehen neue andere Positionen und dann aber auch zu Verstehen da sind immer Handlungsmöglichkeiten Die sich nur dadurch erschließen, dass man anders drauf guckt.
00:19:29: Absolut!
00:19:30: Und die andere Sache ist.
00:19:31: also jetzt mal ungeachtet von Konsequenzen und dergleichen Es hat immer was damit zu tun... Also noch ein Deal zwischen mir und mir Zu überlegen, was ich erlaube Was andere Leute mit mir machen dürfen.
00:19:43: Als ich mal eine ganz kesse Behauptung Der Chef kam nur auf die Idee Das mit deinem Klienten zu machen Weil dein Klient Von seinem Blick Auf Sich Selbst
00:19:55: So ist
00:19:56: es dazu einlädt, das zu tun.
00:20:02: Das ist eben auch eine Geschichte wenn ich mich jetzt um die Selbstwirksamkeit auch für jeden höre.
00:20:08: Die Frage danach hat der Einfluss darauf wie viele Arschlöcher euch begegnet?
00:20:13: Zu hundert Prozent bei euch!
00:20:15: Du hast es so schön gesagt am Anfang, dass ihr gebt dem Arschloch die Macht, Arsch loch zu sein und ihr habt die Macht dem Arschloch die Macht wieder zu entziehen.
00:20:31: In dem du einfach hingehst und sagst, ich entziehe dir das Recht mein Arsch loch zu sein.
00:20:42: Ich sage da mal auf deutscher Versuch in den Moment rauszuhören was von dem dein Chef gerade sagt tatsächlich eine Relevanz hat für deine Zielerreichung.
00:20:58: Und deine Frage zum Beispiel ist, dass jetzt ein Arscher oder so ein ambitionierter Chef.
00:21:03: Wenn ich dann tatsächlich da so drauf gucke und sage das was ich jetzt höre vom Chef ist, das er der Meinung ist wir könnten mehr leisten als wir es in der Zeit tun.
00:21:16: Ich gehe jetzt zurück in mein Team und diskutiere unter der Promisse Möglichkeiten unsere Leistung dramatisch zu verbessern Und ich nehme das als Ansporn, weil ich weiß dass sich durch diesen Hinweis vom Chef am Ende in der Lage bin mehr und besser zu leisten als vorher.
00:21:38: Das heißt ich nehme es als Anreiz die Qualität im meinem Team zu verbessern und bin dem Chef dankbar.
00:21:46: Ich weiß auch wenn ich diesen Weg gehe dann ist auch die Lüge beim Kunden gegenüber nicht mehr so groß.
00:21:53: Das Gap sozusagen kann ich mit meinem Team versuchen zu schließen, um dann dem Kunden gegenüber auch mit der Hoben im Haupt entgegentreten zu können und mich selber dann auch dankbar zu erweisen dass der Chef diesen Übertritt gemacht hat.
00:22:14: Weil ohne diesen Üvertritt wäre ich nie so weit gekommen mit dem Team.
00:22:18: Ja noch eine Reflektionsfrage du sprass eben von dem von dem über ich, was da klar drauf schauen kann.
00:22:27: Ich finde auch immer gut sich zu überlegen wenn irgendwie das eigene Kind in so einer Situation wäre?
00:22:32: Was würde man sich wünschen wie das Kind darauf reagiert?
00:22:36: So weil er kommt nämlich auch ganz schnell in diese Position.
00:22:38: hey du musst mit dem Arsch nicht arbeiten!
00:22:42: Du kannst ja auch etwas anderes aussuchen Du musst deine Lebenszeit nicht damit, du kannst jetzt hingehen und eine andere Meinung dazu finden.
00:22:47: Vielleicht ist gündig nicht immer die erste Lösung aber es geht definitiv darum um eine Entscheidung zu treffen.
00:22:54: so geht mit mir keiner um und so will ich auch nicht arbeiten.
00:22:57: So nennt wieder das lässt sich durch die Beziehungsarbeit lösen oder muss ja einen anderen Job suchen.
00:23:03: Aber dass ist auch so ein Thema Sich auch immer wieder zu sagen Ich bin dem nicht ausgeliefert!
00:23:09: Ich bin nicht ob für diese Situation sondern da passiert etwas was ich nicht mag die Möglichkeit mit Einlungen dran, etwas zu tun und das nimmt dem ganzen viel PS.
00:23:20: Ja genau und dadurch kann man natürlich in einem Gespräch nicht machen sind teilweise auch ein paar Sitzungen notwendig um dahin zu kommen.
00:23:31: aber dadurch erreicht man dann im Ergebnis auch das was ich immer sage nämlich seine innere Freiheit weil ich auch weiß egal was passiert Ich kann mich erstmal annehmen in den Situationen.
00:23:45: Ich kann das auch akzeptieren, dass ich mich trigger und meine Gefühle akzeptiere.
00:23:51: aber ich weiß, ich bin in der Lage da ganz bewusst mit diesen Themen so umzugehen, dass sich keine Verletzungen zulassen.
00:24:02: Das ist ein Prozess der dauert Aber der führt dazu, dass man im Laufe der Zeit eben aufhört mit einem negativen Selbstsprech, dass man seine Position halten kann.
00:24:12: Dass man Augenhöhe auch definitiv einfordert kompromisslos und dann auch das entsprechend ausstrahlt was du auch so schön sagtest dass man immer weniger überhaupt als Opfer gerochen wird sozusagen von solchen Menschen die das brauchen um sich erhöhen und selber fühlen zu können dadurch dass sie potenzielle Opfer auch niedermachen.
00:24:38: Und diese Gelegenheit gibt man dann Arschlöcher nicht mehr und dann hört auch das Arschloch auf, Arschlos zu sein.
00:24:45: Dann sucht es sich ein anderes Opfer!
00:24:48: Ja
00:24:49: ich glaube ist ein schöner Schlusssatz.
00:24:52: In dem Sinne vielen Dank fürs Zuhören.
00:24:55: und dann sehen wir uns und hören bei der nächsten Folge von Stark im Sturm.
00:25:00: bis dahin ihr schafft das bleibt stark im Sturm.
00:25:04: lasst euch gut gehen
00:25:07: Und wenn irgendeiner von euch eine Super-Story im eigenen Unternehmen erlebt, wird ihr herzlich willkommen die uns zuzusenden mit unseren Kontakt zu treten und vielleicht machen wir man der Episode gemeinsam.
00:25:19: Weil ich glaube ein paar erfolgreiche Kriegsgeschichten freuen uns natürlich sehr drüber die mit euch zu teilen weil ich glaube dass die auch jeden anderen Hörer sehr ermutigt auch immer jeden einzelnen sehr willsantiger nacheinander zu zähmen so das sich Stück für Stück immer weniger werden.
00:25:36: Und wenn es euch gefallen hat, dann bitte kommentiert, liked, teilt und verbreitet den Stark im Sturm Podcast in eurer Community.
00:25:44: Denn so helfen wir uns gegenseitig dabei, in ungewissen Zeiten stark im Sturm zu stehen.
00:25:50: Bis zum nächsten Mal!
00:25:51: Macht's gut!
00:25:52: Euer Jens und...
00:25:54: Yoko Arvidachi.
Neuer Kommentar